Bronze-Medaille für Anna Laeticia Geller aus Königsberg

Wie schon im letzten Bericht (siehe: https://sport.biebertaler-bilderbogen.de/bogensport/) erwähnt habe ich am Freitag dem 10.09.2021 die Deutsche Meisterschaft in Wiesbaden geschossen, bei der ich in der Klasse Jugend Compound-Bögen startete. Nach einem holprigen ersten Durchgang verlief der zweite um einiges besser und somit konnte ich mir am Ende die Bronzemedaille sichern. 

Danke an die starke Unterstützung von meinem Physiotherapeuten (Yannik Lenzen ; PhysioPoint), der mich fit gemacht hat und mich dann über den Wettkampf begleitet hat .

Lg 

Anna Geller

Fotos: Anna Geller

Biebertal hat den besten Zupfinstrumentenbauer

Bundessieger Marius Keller präsentiert sein Gesellenstück

Marius Keller aus Rodheim – zunächst Kammersieger und Landessieger des Deutschen Handwerks in Hessen – ist nun beim Leistungswettbewerb zum ersten Bundessieger im Zupfinstrumentenmacher-Handwerk gekürt worden.

Gelernt hat er in einer verkürzten Lehrzeit von 2018 bis 2020 bei Gitarrenbauer und Ausbilder Michel Brück (Gitarrenwerkstatt Michel Brück) in Königsberg.
Sein Gesellenstück, mit dem er die Jury begeistern konnte, war eine „Klassische Konzertgitarre“ nach dem Vorbild der historischen spanischen Konzertgitarre von Antonio de Torres . Äußerlich besticht das Instrument durch ihre Fichtendecke mit Schellackpolitur. Dafür gab es vom Prüfungsausschuss eine Fertigungsvorgabe von 100 Stunden.

Hier ein Link zu einem akustischen Eindruck einer solchen Gitarre, der nur einer von vielen Videos auf YouTube zum Thema de Torres ist.

Leider bekam der 27jährige Bundessieger in seinem Ausbildungsberuf die Siegerurkunde des „Zentralverbandes des Deutschen Handwerks in Berlin“ Pandemie-bedingt per Post, statt persönlich in Berlin. So bekannte Keller, statt vor der Jury, dem hiesigen Lokalreporter Klaus Waldschmidt gegenüber, dass er selbst gerne Gitarre spielt. In der Ausbildung habe er die Eigenschaften der verschiedenen Hölzer kennengelernt und das Material Holz begeistere ihn.
Marius Keller lobte im Interview das gute Arbeitsklima, das freundschaftliche Verhältnis zu seinem Chef und die gute Betreuung in der kleinen Werkstatt, wo er jetzt als Geselle arbeitet, Michel Brück lobte die große Liebe zum Detail, Geschick, Präzision und das sehr gute Gefühl für die Materialien seines Schülers. „Ich empfinde es als großen Glücksfall, dass Marius in meiner Werkstatt arbeitet“, fügte noch hinzu.

Quelle: Gießener Anzeiger, Foto: Waldschmidt

Oberhalb von Königsberg – eine Gedenktafel

An einem ruhigen, fast idyllischen, aber selbst im Winter irgendwie doch düster erscheinendem Ort ohne Weitblick, wie es sonst oberhalb von Königsberg so verlockend ist, steht ein Gedenkstein.

Die Gedenktafel ehrt Wladislaw Kaczmarek,
erinnert an seinen Tod und den Irrsinn des faschistischen Rassenwahns im Nationalsozialismus.

Fotos: Lindemann

Ausblicke von einem der schönsten Orte der Welt

Foto: Carina Jung, Königsberg
Foto: Bernd Laucht

Diese folgende idyllische Panoramaaufnahme wurde von Dieter Mackenrodt in Bubenrod aufgenommen.
Von dort oben hat er / man einen guten Überblick über unsere Gemeinde an der Bieber im Herzen Hessens.

Blick ins Gießener Becken, Video: Dieter Mackenrodth

Ein umstrittenes Thema:
die Windräder am Rande von Königsberg, mit der sich ein Bürgerinitiative intensiv auseinandersetzt.

Blick von Fellingshausen hinauf nach Königsberg und die nahe stehenden Windräder, die oft – insbesondere bei Nebel – wie winkende Riesen aussehen. Video: Lindemann

Der Fußballplatz in Königsberg

Foto: PeB, Gießener Anzeiger, 09.06.2020

Auch für diesen Artikel habe ich das leicht verwaschen erscheinende Bild aus der Zeitung genommen, wo in Corona-überschatteten Zeiten über die „verlorenen Plätze“ in der Region berichtet wird. Denn ähnlich verweist wie der Platz in Krumbach, aber deutlich besser „in Schuss“, ist der ebenfalls idyllisch gelegene Fußballrasenplatz in Königsberg. Hier sind die Absperrungen für die Zuschauer, der Ballfang zur Hauptstraße und die Hütte des früheren Getränkeverkaufs noch erhalten. Auch die Kleinfeldtore stehen noch, so dass sich immer mal wieder Kinder- und Jugendliche zum Kicken auf dem Platz einfinden. In der Zeit, als der SV Hohensolms mit der TSV Königsberg noch in der C-Klasse des Altkreises Wetzlar spielte (frühe 80er Jahre), hat man sich in der Mehrzweckhalle umgezogen, ein gutes Stück entfernt vom Platz.
Heute kommen in der „1000-Seelen-Gemeinde“ nicht mehr genügend Interessenten für „König Fußball“ zusammen, um einen geregelten Spielbetrieb zu organisieren. Traditionell, so schreibt Rüdiger Dittrich vom Gießener Anzeigers, ist der Gießener Nordkreis zwischen Fuß- und Handballbegeisterten gespalten.
Aber auch der Bogensport begeistert in letzter Zeit immer mehr Leute. Daher trainiert eine unserer lokalen Nachwuchsgrößen, die in Königsberg daheim ist, mit Pfeil und Bogen auf der weiten Rasenfläche.